Monthly Archives: December 2011

Agile Methods (so far) ignore CIO’s Interest


Gartner as well as Cutter Consortium tell us about more and more clients who realize that agile methods — if defined by XP, SCRUM, or the Agile Manifesto — let developers forget that they should also think about product features that are to guarantee maintainability of the software in the long run.

And indeed: So far the problem is that in contrast to a Software Owner (a CIO), the typical Product Owners in the sense of SCRUM do not think beyond the development phase of the software life cycle.

After trying out Agile for some years, CIOs more and more realize that teams doing agile software development left chaos: software that is neither well defined nor easy to maintain.

Evangelists of Agile should accept that Software Owners are stakeholders quite different from Product Owners and that therefore Agility as defined by the Agile Manifesto is far from being professional enough.

This is why we need

A process model for software development not ignoring CIO’s interest is Specify, Subcontract, Test (SST).

 

Axiome – absolut oder definierend?


In der klassischen Logik und Mathematik (zurückgehend auf Aristoteles und Euklid) ist ein Axiom ein unbeweisbarer, in sich einsichtiger, unbestreitbarer Grundsatz, der als Ausgangspunkt für deduktive Systeme dient.

Moderne Grundlagenforschung aber versteht unter einem Axiom jeden beliebigen Satz, der in einem System oder einer Beweisführung als absolute Prämisse verwen­det wird.

Genauer aber gilt:

Man sollte unterscheiden zwischen definierenden Axiomen einerseits und absoluten Axiomen andererseits, denn:

  • Beispiel für ein nur definierendes Axiom ist das Parallelenaxiom Euklidischer Geometrie: Es definiert diese Geometrie (und gilt nicht in Räumen mit z.B. hyperbolischer Geometrie).
     
  • Beispiel eines absoluten Axioms ist der Satz vom Widerspruch (d.h. die Gültigkeit des Prinzips indirekter Beweisführung in der Mathematik).

 
Absolute Axiome sind Grenzen menschlichen Denkens, wohingegen definierende Axiome lediglich Grenzen eines gedanklichen Modells darstellen.

Dies zu berücksichtigen wird wichtig, wo man versucht, über die Grenzen moderner Theoretischer Physik nachzudenken (siehe z.B. Extrapolierende Physik und ihre Kernfrage).

 
Letztendlich sind alle Axiome nur Prämissen, von deren Gültigkeit wir ausgehen. Einige absolut zu nennen betont aber, dass wir uns (derzeit wenigstens) zu ihnen keine Alternative vorstellen können: Wir sehen sie als immer und überall gültiges Naturgesetz — ob sie es wirklich sind, bleibt offen.

Selbst wenn wir damit recht haben sollten — und insbesondere dann — können wir uns dessen dennoch niemals sicher sein: Ob nämlich, was Menschen jemals ent­decken oder erahnen können, mehr als nur einen Spezialfall im allumfassenden Kosmos darstellt, ist prinzipiell unentscheidbar (siehe hierzu Brian Greene: The Hidden Reality, Vintage Books, 2011).